Natur & Umwelt

Darunter auch die Ämter Berkenthin, Büchen, Hohe Elbgeest und Sandesneben-Nusse sowie der Kreis Herzogtum Lauenburg

Anlässlich der Auszeichnung von zehn Kommunen in Schleswig-Holstein für ihr Energie- und Klimaschutzmanagement durch die Deutsche Energie-Agentur (dena) erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz:

„Klimaschutz ist eine globale Herausforderung, die auch lokal umgesetzt werden muss.

Zu den Verlautbarungen von Norbert Brackmann (CDU) äußern sich SPD-Kreisvorstand und SPD-Kreistagsfraktion wie folgt:

Beim Wort Biospärenreservat setzt es bei Norbert Brackmann (CDU) schlicht und einfach aus. Anders ist seine Reaktion auf unsere Anregung, eine entsprechende Diskussion mit den Menschen in der Region zu beginnen, nicht zu erklären.

Zur aktuellen Diskussion über Potentialflächen für Windkraftanlagen:

„Schon vor einigen Jahren hat sich die SPD Kreistagsfraktion nachdrücklich für die Einrichtung eines Biosphärenreservates auch in unserem Kreisgebiet eingesetzt. Wir haben uns dazu ausgiebig und im Detail mit den Bausteinen, den Anforderungen und auch dem Nutzen für unseren Kreis auseinandergesetzt und sind zu dem Ergebnis gekommen: Eine riesige Chance für die Menschen, die Natur und die Wirtschaft in unserem Kreis.“ so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Jens Meyer.

Ende letzter Woche wurden Vorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium bekannt, die unter anderem einen Vorschlag zur Umsetzung einer zusätzlichen Reduktion von 22 Mio. Tonnen CO2 im Kraftwerkssektor enthalten.

Mit Beginn des Jahres 2015 haben sich die Möglichkeiten für die Kommunen verbessert, den Klimaschutz und die Energieeffizienz vor Ort voranzubringen.

„Um unsere Klimaschutzziele und Zielvorgaben bei der Energieeffizienz zu erreichen, brauchen wir die Kommunen und die Umsetzung der Maßnahmen vor Ort. Mit einem neuen Maßnahmenbündel werden die Möglichkeiten der Kommunen für eine zukunftsorientierte Energieversorgung verbessert“, erläutert die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer.

Im Rahmen der sogenannten „Kommunalrichtlinie“ der Nationalen Klimaschutz-Initiative können Kommunen und kulturelle oder soziale Einrichtungen Zuschüsse für Klimaschutzprojekte beantragen. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2015 können für die meisten Förderschwerpunkte Anträge eingereicht werden. Für die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement und Energiesparmodelle an Schulen und Kindertagesstätten können mögliche Anträge ganzjährig eingereicht werden. Bei bestehenden Förderprogrammen wie z.B. dem Programm zur Förderungen von Mini-KWK-Anlagen wurden zu Beginn dieses Jahres die Förderkonditionen verbessert. Außerdem wurden im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) zwei neue Förderprogramme geschaffen, mit denen die Kommunen bei der Steigerung der Energieeffizienz unterstützt werden: Zum einen wird die Schaffung von Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen gefördert, zum anderen sollen durch ein weiteres Programm die Vorteile von Energiecontracting-Dienstleistungen bei den Kommunen sowie auch kleinen und mittleren Unternehmen bekannter gemacht werden.

„Die Kommunen sollten zügig die verbesserten Optionen aufgreifen“, appelliert Scheer an die Kommunen.

Zusätzlich hat die schleswig-holsteinische Landesregierung bereits Anfang November 2014 mit der neuen Energie- und Klimaschutzinitiative Schleswig-Holstein "EKI" 2014-2020 zusätzliche Fördermöglichkeiten für Kommunen geschaffen. „Als Ergänzung zu den Bundesprogrammen bieten die zusätzlichen Fördermöglichkeiten des Landes eine hervorragende Grundlage, die Kommunen bei der Energiewende vor Ort zu unterstützen.“, ergänzt Olaf Schulze, örtlicher SPD-Landtagsabgeordneter.

Eine Linksammlung zu den einzelnen Websites und Förderprogrammen finden Sie auf der Website von Nina Scheer, www.nina-scheer.de.

Dr. Nina Scheer ist Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete

Ihr Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Nina Scheer ist vielseitig: Juristin, Politikwissenschaftlerin und Musikerin. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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