Gesetzlicher Mindestlohn: Kein Zurück mehr !

„Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Der gesetzliche Mindestlohn kommt und unter 8,50 Euro geht langfristig nichts mehr. Über diesen Erfolg der Sozialdemokratie ist der SPD-Kreisverband Herzogtum Lauenburg mehr als erfreut“, so Birgit Wille, stellv. SPD-Kreisvorsitzende. „Die harten Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene mit der CDU/CSU haben sich gelohnt. Der Mindestlohn ist eine Barriere gegen Lohndumping und gegen Ausbeutung der Arbeitskraft von Menschen“, ergänzt der Pressesprecher der Sozialdemokranten Gunar Schlage.

Beginnend vom Jahr 2015 an wird es auch in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn geben.  Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten machen sich schon seit langer Zeit – besonders auch im letzten Bundestagswahlkampf – dafür stark. Nunmehr bekommt auch Deutschland als 21. EU Land einen gesetzlichen Mindestlohn.

„Überall im Kreis verspüren wir große Unterstützung  und Zuspruch in der Bevölkerung für die Einführung des Mindestlohns. So äußerte sich auch die Kreishandwerkerschaft öffentlich positiv zum Mindestlohn und sieht hier für ihre Belange keine Probleme. Ganz im Gegenteil – der Mindestlohn schützt vor Lohndumping“, so Birgit Wille weiter.

Auch trotz einiger vorübergehend geltender Ausnahmen wird der Mindestlohn langfristig nicht wieder vom Tisch sein und in einigen Jahren allumfassend wirken. Leider zeichnen sich schon die ersten Versuche auch in unserem Kreis ab, den Mindestlohn in einigen Kernbereichen zu unterlaufen und durch Scheinselbstständigkeit, Schwarzarbeit, Werkverträge  etc. auszuhebeln. „Wir werden mit Argusaugen den Arbeitsmarkt beobachten und  solche Fehlentwicklungen entschieden bekämpfen. Die Kreishandwerkerschaft hat völlig Recht mit ihrer massiven Kritik insbesondere an der Schwarzarbeit. Das ist alles andere als ein Kavaliersdelikt und muss drastisch bestraft werden, weil dadurch ordentliche Arbeitsplätze insbesondere im Handwerk gefährdet und vernichtet werden“, erklärt Birgit Wille abschließend.