Kreis-SPD fordert Weg in die moderne Einwanderergesellschaft

Von der gut besuchten Demonstration am Samstag, d. 6.9. in Mölln als Zeichen gegen die Schändung der Moschee zeigt sich der SPD-Kreisverband beeindruckt. „Innerhalb weniger Tag ist es gelungen, mehrere hundert Menschen zur Teilnahme an dieser Demonstration zu motivieren. Das zeigt, wie tragfähig des „Bündnis gegen Rechts“ aus Vereinen und Verbänden aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg ist. Eine gut vernetzte Zivilgesellschaft, die Angriffe auf Minderheiten nicht zulässt, ist ein wichtiger Grundpfeiler unserer demokratischen Ordnung“, erklärte Kirsten Patzke, Kreisvorsitzende der SPD.

SPD-Kreisvorsitzende Kirsten Patzke

Das Beschmutzen der Moschee mit Schweinefleischresten zielte darauf ab, religiöse Gefühle von Menschen zu verletzen. Kirsten Patzke: „Es muss klar sein, das es nicht reicht, wenn wir uns immer erst zu Wort melden, wenn etwas passiert ist“.

Der SPD-Kreisverband plant, einen Workshop zum Thema „Einwanderungsgesellschaft“ durchzuführen, zu dem alle Kirchenvertreter/innen aus dem Kreis  als auch Vertreter/innen nicht christlicher Religionsgemeinschaften eingeladen werden sollen. Im Herzogtum Lauenburg seien bereits mit den „Runden Tischen für eine Willkommenskultur“ in Berkenthin, Gudow Ratzeburg, Mölln und Büchen sehr gute Ansätze für eine Integrationskultur vorhanden. „Die Einführung eines aktiven und passiven Wahlrechts für Nicht-EU-Ausländer ist für die Jusos ein integraler Bestandteil für eine erfolgreiche und dauerhafte Integration“, ergänzt Immo Braune, Kreisvorsitzender der Jungsozialisten.