Für Frauen: ASF

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Die ASF hat die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaften richtet sich an spezielle „Zielgruppen“ der SPD; sie bringen ihre Themen, ihre Positionen und ihre Vorschläge in die Diskussionen der Gesamtpartei ein und werben um innerparteiliche – und natürlich auch um gesellschaftliche – Mehrheiten.

 

 

Was wir wollen

Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel.

Aufgaben der ASF sind:

  • die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung zu bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so zu verstärken, dass die politische Willensbildung der Partei gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird.
  • Frauen mit der Politik und den Zielen der Partei vertraut zu machen, zur Änderung des gesellschaftlichen Bewusstseins beizutragen und weitere Mitglieder zu gewinnen.
  • im Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden, Organisationen und der deutschen und internationalen Frauenbewegung gemeinsame Forderungen zuentwickeln und durchzusetzen.

 

Wer wir sind

Der ASF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD an – eine formale Mitgliedschaft, etwa mit Aufnahmeantrag – gibt es nicht. Die ASF hat rund 150.000 Mitglieder (das entspricht dem Frauenanteil von gut 31 Prozent der SPD-Mitglieder). Dennoch ist die ASF eigenständig: Sie hat einen eigenen organisatorischen Aufbau – analog zum Aufbau der SPD – und sie fasst eigenständige Beschlüsse.

Die Frauen, die in der ASF mitarbeiten, spiegeln die weibliche Bevölkerung in der Bundesrepublik wider: Es sind junge und alte Frauen, Berufstätige und Familienfrauen, Arbeiterinnen und Lehrerinnen, Schülerinnen und Studentinnen, also Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und demzufolge auch unterschiedlichen Auffassungen, die sich in der ASF zusammenfinden. In einem sind sie sich einig: im Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, und dafür setzen sie sich alle ein.

Die ASF ist damit der Ort, an dem frauenpolitische Zielvorstellungen, Positionen und Programme der SPD vorgedacht und vorformuliert werden. Das bedeutet, dass das Programm der ASF nicht immer in allen Teilen identisch ist mit dem, was die SPD will. Anders ausgedrückt: die ASF ist der Gesamtpartei immer ein Stück weit voraus. In der Regel werden ihre Ideen erst zeitversetzt, also mit einer gewissen Verzögerung, aber dann oftmals doch „offizielle“ SPD-Politik.

 

 

Ansprechpartner

Jennifer Fröhlich

ASF-Kreisvorsitzende

 

Martin Habersaat zu Gast beim Frauenstammtisch der AsF im Kreis Herzogtum Lauenburg

Gymnasien und Gemeinschaftsschulen können beide zum Abitur führen, beide Schulen haben die Aufgabe, die ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler so gut es geht zu fördern und zu fordern. Deshalb hatte die Koalition aus SPD, Grünen und SSW in der letzten Legislaturperiode die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen zusammengelegt.

Stabwechsel bei der ASF Herzogtum Lauenburg

Nach 30 Jahren aktivem Engagement in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) von Bundesebene bis hin zur Kreisebene zieht sich die Vorsitzende Annemarie Argubi- Siewers in die zweite Reihe zurück. „Sie hat Akzente gesetzt und hinterlässt große Fußstapfen, die es nun zu füllen gilt,“ zeugt die neue Vorsitzende Heide Harris aus Lauenburg der Vorgängerin Respekt. „Frauenpolitik im Herzogtum ist mit deinem Namen und der Fraueninitiative eng verbunden, ich hoffe, du stehst uns auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite,“ so Heide Harris und übergab einen schönen Blumenstrauß.