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Gute Bildung

Gute Bildung ist das Fundament für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit.

Unter dem Motto „kein Kind zurücklassen“ verstehen wir, dass vom Kindergarten bis zum Eintritt in das Berufsleben jeder Mensch die erforderliche Unterstützung und Förderung erhält, die er individuell für die Entwicklung seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten benötigt.

Meldungen

Ein bisher einmaliger Bildungsdialog hat in Schleswig-Holstein Eckpunkte für das neue Schulgesetz erarbeitet. Zum 1. August 2014 tritt es in Kraft. Auch verschiedene Verordnungen wurden an das neue Gesetz angepasst. Zur aktuellen Berichterstattung über diese Verordnungen erklärt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: 

„Es heißt in unserem Koalitionsvertrag: „Auf Abschulungen soll in unseren Schulen ebenso verzichtet werden wie auf Schulartempfehlungen.“ Mit Abschulungen sind Schrägversetzungen gemeint, also ein Schulwechsel gegen den Willen des Kinder und / oder der Eltern. Unberührt bleibt das Recht auf freie Schulwahl. Im Rahmen des Bildungsdialoges haben wir uns aber davon überzeugen lassen, dass beides gleichzeitig nicht geht.

Eltern reagieren erleichtert

Wie Ende letzter Woche bekannt wurde, haben sich Land und Kommunen auf eine vorläufige Weiterfinanzierung der Schulbegleiter für Kinder mit Handicap geeinigt. Bis 2016 soll nun in vollem Umfang durch die Kreise und kreisfreien Städte die Schulbegleitung weiterfinanziert werden.

Zur Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule ist Schulsozialarbeit an allen Schulformen erforderlich und wird künftig noch mehr nachgefragt werden. Sie muss in den Schulen als Regelleistung verankert und die Finanzierung gesichert werden.

Bei ihrem Treffen am 3. April in Büchen hat die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) einen neuen Kreisvorstand gewählt. Zum neuen Kreisvorsitzenden ist David Welsch aus Nusse gewählt worden. Der Lehramtsstudent übernahm den Posten von Gitta Neemann-Güntner aus Büchen, die dem Vorstand weiterhin als stellvertretende Kreisvorsitzende angehört. Ebenfalls zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde Thomas Waskow aus Breitenfelde.

Neue Rechtsprechung trifft auch den Kreis Herzogtum Lauenburg

Selten hat ein Urteil des Schleswig-Holsteinischen Landessozialgerichtes für so viel Wirbel gesorgt. Am 17. Februar 2014 wurde entschieden, dass ein behindertes Kind keinen Anspruch auf Schulbegleitung zu Lasten der Sozialhilfe habe, soweit der Hilfebedarf im Kernbereich der schulischen Arbeit bestehe. Diese liege im Verantwortungsbereich der Schule.

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